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Montag, 1. Dezember 2014

BE MY BABY gewinnt FILMZ-Hauptpreis 2014

BE MY BABY von Christina Schiewe gewinnt das "Mainzer Rad", den Hauptpreis des FILMZ - Festival des deutschen Kinos! Und ist schon heute Nacht zu sehen, ab 00:05 Uhr, im ZDF (u. familienfreundilcher am 05.12.2014, 20:15 Uhr, auf ZDF-Kultur). Die Geschichte einer jungen Frau mit Down-Syndrom (Carina Kühne in ihrer allersten Spielfilmrolle) die ein Kind möchte. Bemerkenswerter, witziger Film,  kein Trauer-, Lehr- und Rührstück - trotzdem (oder gerade deshalb) nicht eindimensional. Glückwunsch!

(zyw)

Freitag, 21. November 2014

TIPP: DIE FEIGHEIT DES LÖWEN - zweiter TATORT von Marvin Kren

Negahban (l.), Kren (m.), W.Möhring (r.), Bild: DasErste
Zur Filmz - Festival des deutschen Kinos-Vorführung von BLUTGLETSCHER (im Rahmen der FILMZ-Genre-Nacht) am 27.11. kann Marvin Kren leider nicht in Mainz sein. Dafür "schickt" er am Sonntag, den 30.11. (20.15 Uhr, ARD - DasErste) seinen zweiten TATORT - nach dem (auch ästhetisch) gelungenen Politthriller KALTSTART; erneut mit Wotan Wilke Möhring und Petra Schmidt-Schaller. Titel: DIE FEIGHEIT DES LÖWENS. Drehbuch: Friedich Ani. Nebendarsteller: "Homeland"-Terrorpate Abu Nazir alias Navid Negahban.
 

Mehr im Gespräch mit Marvin Kren: HIER.

Dienstag, 18. November 2014

Die lange Genre-Nacht bei FILMZ 2014


Am Donnerstag, dem 27.11.2014 findet im Mainzer „Capitol“ ab 20.00 Uhr eine „Horror“-Nacht bei FILMZ – Festival des deutschen Kinos in Mainz mit zwei Lang- und zwei Kurzspielfilmen (in zwei separaten Veranstaltungen) statt.


20.00 Uhr: DER SAMURAI (D 2014) von Till Kleinert:
Synapsensprengender Irrsinn“ (Oliver Kaever auf ZEIT ONLINE): Irgendwo im ostdeutschen Nirgendwo: Ein Wolf streift durch die Wälder – aber Dorfpolizist Jakob (Michel Dierks) hat andere Sorgen: Nicht nur, dass es sich nicht so recht bei den Kerlen im Ort durchsetzen kann, nun wird er auch noch als Postbote missbraucht. Ein längliches Packet liefert er ab – und findet als „Empfänger“ nicht nur ein leerstehendes, heruntergekommenes Haus, sondern darin auch einen merkwürdigen, verführerisch-irren Mann (Pit Bukowski) im Brautkleid. Der nimmt die Postsendung gerne in Empfang: ein Katana-Schwert, mit dem „der Samurai“ nun auf einen blutigen Streifzug durch die Gemeinde geht.

Uraufgeführt in der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“ der diesjährigen Berlinale bietet DER SAMURAI einen (alb-) träumerischen Trip, der sich bis hinein in einen „halluzinogenen Veitstanz“ (Kaever) steigert, zugleich aber auch das hiesige Genre ganz spezifisch bereichert:    

Die Provinz, eine Frau allein im Auto, die Biker-Gang. Gerade das Mischen von Stanzen macht ja den Genrefilm aus. Aber wie Kleinert sie in Der Samurai in eine ganz spezifische Lebenswirklichkeit einbettet und verfremdet, das ist unerhört und macht seinen Film so aufregend. Er orientiert sich eben nicht an internationalen Produktionen, sondern findet seinen  eigenen Ton. Wer möchte, kann immerhin – sicher nicht stilistisch, aber doch thematisch – eine entfernte Verwandtschaft mit dem deutschen Expressionismus entdecken.“ (Kaever)

Offizielle Filmhomepage: www.samurai-film.de   


Als Vorfilm zu sehen ist der weniger blutig, aber auf ähnlich vergnüglich-verstörende, bizarr-psychologische FRÖSCHLI (D 2013, 15 Min.) von Marie Habermann, in dem ein Handwerker und Fetischist ein grünen Socke ein merkwürdiges Eigenleben verleiht (oder umgekehrt).

Filmwebsite: www.fröschlifilm.de


22.30 Uhr: BLUTGLETSCHER (A 2013) von Marvin Kren:
„Am Berg hört dich niemand schreien“: Auf einer Klimaforschungsstation in den Alpen geraten die Forscher ins Staunen als aus dem nahen schmelzenden Gletscher rote Flüssigkeit austritt. Das Gletscherblut hat ungeahnte genetische Auswirkungen auf die örtliche Tierwelt. Es bleibt am bärbeißigen Techniker Janek, die Station gegen diverse Mutanten zu verteidigen, während sich aus dem Tal eine Ministerin mit ihrem Trupp sich für einen Pressetermin zu ihnen aufmacht – dabei auch Janeks Ex-Freundin, die ihm einst das Herz brach.

Nach dem Zombie-Kammerspiel-Hit RAMMBOCK (zu sehen auf dem FILMZ 2010) präsentiert der horror- und thriller-bewährte, vielfach prämierte Regisseur Marvin Kren mit BLUTGLETSCHER nicht nur eine stimmungsvolle Hommage an Creature-Klassiker wie John Carpenters DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT: Nein, BLUTGLETSCHER, hierzulande verliehen durch Drop-Out Cinema, ist stimmiger No-Bullshit-Nervenkitzel mit wohldosierter trockener Ironie, viel Atmosphäre, eindrucksvollem Cast (Österreichischer Filmpreis für Gerhard Liebmann), aber auch ganz eigenem österreichischen Flair. Ein Glücksfall und Hoffnungsträger nicht nur fürs deutschsprachige Genre-Kino.

Website zum Film: www.blutgletscher.at
Unsere ANSICHTSSACHE-Kritik HIER.

Als Vorfilm dazu gibt es HAUT (D 2014, 14 Min.) von Christian Zipfel. Weniger blutrünstig als delikat schauerlich und bestechend schön in der wohltemperierten Inszenierung des Abgründigen, Verstörenden – in diesem Sinne auch: des Körperlichen –, handelt der Film von einer obsessiven Chirurgin in einem Krankenhaus mit einem ganz eigenen Faible für Titelgebendes.

(zyw)

Samstag, 1. November 2014

Doppel-Schwerpunkt GERMAN MUMBLECORE

In ANSICHTSSACHE hat Bernd Zywietz einen Momentblick auf "Freilandfilmer" des sogenannten "German Mumblecore" geworfen, darunter Axel Ranisch, Jakob Lass und Tom Lass. Diese und mehr kommen nun Ende November zusammen und geben an zwei Tagen Einblick in ihre Arbeiten und Arbei, ihre Vorstellung von Kino, Film und Filmemachen.

Zusammen mit dem FILMZ - Festival des deutschen Kinos lädt das Deutsche Filminstitut (DIF) in Frankfurt a. M. an zwei Tagen zum Symposium German Mumblecore. Am Freitag, den 28. November werden im Kino des Deutschen Filmmuseums Nico Sommers STILLER FRÜHLING zu sehen sein, Isabell Šubas Kurzfilm PETER PAN IST TOT, außerdem DICKE MÄDCHEN von Axel Ranisch sowie Aron Lehmanns KOHLHAAS ODER DIE VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT DER MITTEL. Dazwischen gibt es u.a. - und vor allem - zwei Podiumsdiskussionen - mit Hanna Doose (STAUB AUF UNSEREN HERZEN), Jakob Lass, Tom Lass, Aron Lehmann, Axel Ranisch, Nico Sommer und Isabell Šuba.

Am nächsten Tag, den 29. November geht es weiter in Mainz. Teil 2 des Symposium, im Rahmenprogramm des FILMZ, findet im CinéMayence (Schillerstraße 11) statt. Neben Hanna Dooses Kurzfilm HEINRICH BRINGT DIE KINDER UM HALB NEUN wird Tom Lass' PAPA GOLD zu sehen sein sowie der Festivalerfolg LOVE STEAKS von Toms Bruder Jakob. Außerdem gibt es eine weitere Diskussion mit den Sieben (nebst Vortrag von Urs Spörri u.a. zum Thema Vertriebs-, Verleih- und Abspielformen der Independent-Strömung).

Weitere Infos und Details zu dem zweitägigen Symposium (das auch einzeltägich besucht werden kann), finden Sie HIER.

Vor ab schon hat das DIF nun eigens eine Themenseite zu "German Mumblecore" eingerichtete. Neben einem ausführlichen Interview von Urs Spörri mit den Kameramännern Timon Schäppi (u.a. LOVESTEAKS),  Johannes Louis (etwa: MÄNNE ZEIGEN FILME UND FRAUEN IHRE BRÜSTE) und Eugen Gritschneder (u.a. FAMILIENFIEBER) findet sich darauf eine Filmliste, Videos von "Mumblecorern im Gespräch" - sowie mit freundlicher Genehmigung des Schüren-Verlags eben Bernd Zywietz' Beitrag zu "German Mumblecore" aus unserem ANSICHTSSACHE-Buch.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Filme für FILMZ - Festival des deutschen Kinos gesucht

Seit 2001 gibt es das Mainzer FILMZ, das sich als Festival dem deutschen u. deutschsprachigen Kino widmet und sich längst zur festen Größe für den hiesigen Film etabliert hat.

FILMZ 2014 findet vom 25. bis 30. November statt, lange hin noch für das Publikum, aber hinter den Kulissen beginnt schon jetzt die Arbeit. Entsprechend hat jetzt die Filmeinreichungsphase begonnen: Bis zum 15. August werden Filme aller Formate, Genres und Stilrichtungen gesucht, fiktionale Kurz- und Langfilme sowie Mittellange Filme und Dokumentationen – experimentell wie narrativ, Realfilm wie Animation.

Die Einzelheiten zusammen mit dem Anmeldeformular finden Sie HIER.

Die Website von FILMZ - Festival des deutschen Kinos gibt es übrigens HIER.

zyw