Die Medienmanagement-Studentin Hannah Stiebling fragt im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Johannes Gutenberg-Universität nach der Nutzung von Streaming-Portalen wie kinox.to (wie schrieben dazu in ANSICHTSSACHE). Ein lohnenswertes Unterfangen, sind doch derlei neutrale empirische Datenerhebungen rar.
Die Umfrage selbst, die nur fünf bis zehn Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nimmt, finden Sie HIER. Einen kleinen Bericht dazu auf serienjunkies gibt es HIER.
zyw
ANSICHTSSACHE - ZUM AKTUELLEN DEUTSCHEN FILM kommentiert und analysiert die derzeitige deutsche Filmlandschaft, berichtet über Neues und verweist auf Bemerkenswertes.
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Samstag, 27. September 2014
Mitmachen: "Umfrage zum illegalen Serien-Streaming"
Mittwoch, 23. Juli 2014
ZDF-Jahrbuch 2013 erschienen
Besser spät als nie: das ZDF hat online sein "Jahrbuch 2013" veröffentlicht. Neben Bilanzen, Finanzen und sonstigen offiziellen Berichten findet sich darin auch eine Übersicht der ausgestrahlten Spiel- u. Fernsehfilme - inklusive den jeweiligen Zuschauerzahlen (im Punkt "Programmchronik").
Das ZDF-Jahrbuch 2013 finden Sie HIER.
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Das ZDF-Jahrbuch 2013 finden Sie HIER.
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Mittwoch, 19. März 2014
"FFA-info 2013" erschienen
Die Zahlen zum Kinojahr 2013 in Deutschland sind erschienen. Die Filmförderungsanstalt (FFA) stellt die Publikation FFA-info zur Verfügung, in der wieder ausführlich Übersichten in Sachen Kinobesuche und Kassenerfolge, hiesige und ausländische Filmangebote, aber auch Förderzahlen einzusehen sind und aufbereitet wurden.
FFA-info 2013 finden Sie zum Download (pdf) HIER.
Wer den schnellen Überblick bevorzugt, dem sei das digitale "Faltblatt" FFA-info Compact empfohlen. Auch dies finden Sie auf der FFA-Website, genauer gesagt: HIER.
Wir hier bei ANSICHTSSACHE werden uns die Zahlen genauer anschauen und demnächst hier berichten, was sich daraus ablesen lässt.
zyw
FFA-info 2013 finden Sie zum Download (pdf) HIER.
Wer den schnellen Überblick bevorzugt, dem sei das digitale "Faltblatt" FFA-info Compact empfohlen. Auch dies finden Sie auf der FFA-Website, genauer gesagt: HIER.
Wir hier bei ANSICHTSSACHE werden uns die Zahlen genauer anschauen und demnächst hier berichten, was sich daraus ablesen lässt.
zyw
Sonntag, 23. Juni 2013
FFA-Studie: Deutsche Kinobesucher werden älter
Ja, so ist das mit Statistiken und Schlagzeilen: man kann schönen Unfug
damit treiben. Denn natürlich wird jeder Kinobesucher, und nicht nur dieser/diese
älter, und zwar jede Lebenssekunde, die da so vor sich hin verstreicht. Soweit zum Punkt "Wie referiere ich empirische Ergebnisse im Journalismus halbwegs vernünftig".
Aber die neue FFA-Studie „Der Kinobesucher 2012. Strukturen und
Entwicklungen auf Basis des GfK Panels“, deren Ergebnisse im Juni
veröffentlicht wurden, zeigt durchaus Interessantes auf. Zum Beispiel, dass der Kinobesucher-Altersdurchschnitt im vergangenen Jahr bei 36,5 lag (2011
noch: 34,5). Oder dass der Anteil von Kartenkäufern im Alter zwischen 10 und 19 Jahren
insgesamt auf unter 20 % gefallen ist (19 %; im Vorjahr noch: 23 %).
Hingegen besuchten (oder zumindest: gingen, im letzten Jahr) mehr Ältere in die
Lichtspielhäuser: Laut Erhebung ist vor allen in den letzten
Jahren der Anteil der „40+“-Filmgucker angestiegen – und beträgt anteilsmäßig nun genauso
viel wie der der erwähnten „Teens“ (19 %).
Sicher, immer noch fällt der größte Besucheranteil auf die Gruppe der 20-
bis 29-Jährigen (23 %), aber zählt man zusammen, stellen die 10- bis
29-Jährigen nun 42 % der Kartenkäufer, die über 40-Jährigen freilich genauso
viel (die Gruppe dazwischen – 30 bis 39 Jahren bringt es auf 17 %; Differenzen zu den vollen 100 % sind übrigens Rundungs"fehler").
Grund genug also, ein „erwachseneres“ Kinoprogramm zu fordern, mehr
Qualität und Originalität? Nicht ganz. Massiv ist der generelle Zuwachs an
Besuchen im vergangenen Jahr nicht zuletzt zurückzuführen auf die Filme „Ziemlich
beste Freunde“, „Skyfall“ und „Ice Age 4“. Lediglich ein deutscher Film, „Türkisch für
Anfänger“ (8,9 Mio. Besucher), schaffte es unter die internationalen Top-10 der
hiesigen Kassenhäuschen (2011 waren es noch vier). Und häufigst genannter Besuchsgrund
(17%) war 2012 der Umstand, dass ein Film eine Fortsetzung war bzw. Teil einer
Serie. Kein gutes Argument gegen die grassierende „Sequalitis“ – was freilich wiederum
angesichts des Mega-Erfolgs des James-Bond-Streifens „Skyfall“ oder der Animationskomödie „Ice Age 4“
zu relativieren ist. Praktisch auf gleicher Bedeutungsstufen stand außerdem die
Begründung „Thema, Story und Film interessieren mich“.
Beachtenswert hierbei allerdings der Altersunterschied: Während bei den 10- bis 29-Jährigen rund 20 % als
Besuchsgrund für einen Film „mit Anderen etwas unternehmen“ angaben, war das
beim Ü-40-Publikum im Schnitt nur bei ca. 12 bis 13 % der Fall – das interessierte
vielmehr die Story und das Thema; weit weniger auch, ob es sich um eine
Fortsetzung oder eine „Serienepisode“ handelte.
Ältere, so lässt sich vereinfacht postulieren, interessiert beim Gang ins Kino eher der Film selbst und speziell, die Jüngeren vor allem das "Event" bzw. entsprechend, ob ein Film verlässliche Unterhaltung verspricht. Ein Kurzschluss zwischen den Generationen
stellte der Jubiläumsauftritt des traditionsreichen Geheimagenten
007 dar: Die häufigsten Gründe, sich "Skyfall" auf der Leinwand anzusehen, waren, dass er „aktuelles
Gesprächsthema“ war (was ansonsten maßgeblich für den Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“
gewesen ist) und dass er – was für die Jungspunde von Belang ist – wie „Ice Ace“
oder „Der Hobbit“ ein Serien- bzw. Reihenprodukt ist. Es geht also auch im Kino
nicht über eine hochwertig gepflegte und fest etablierte Marken …
Positiv jedenfalls: Mehr Geld floss in die Kassen der Kinohäuser (über eine Milliarde Euro); auch im Verhältnis zum "Home Video"-Markt (DVD- u. BluRay-Verkauf u. -Verleih). Selbst, wenn letzterer mit ca. 1,6 Mrd. Euro zwei Drittel der Ausgaben für Filme einstreicht – und hier wie da legale wie illegale Download- und Streaming-Angebote im und übers Internet eine eminente Rolle spielen dürften...
Wer mehr wissen will oder selbst mit den Studienzahlen jonglieren
mag, findet die Ergebnisse der Erhebung HIER auf der FFA-Seite.
Ansonsten hoffen wir auf eine ähnlich detaillierte Studi speziell
zum aktuellen deutschen Film.
zyw
Freitag, 15. Februar 2013
Zu den deutschen Kino-Zahlen 2013
In unserer
Einleitung von ANSICHTSSACHE – ZUM AKTUELLEN DEUTSCHEN FILM haben wir uns ein
bisschen mit den Zahlen der FFA zu den deutschen Kinostarts und -Besucherzahlen
vergangener Jahre befasst. Nun hat die FFA diejenigen für 2012 vorgelegt. Gemäß
der Übersichtspublikation FFA Info Compact (die wir auch im Buch heranziehen) sah es im vergangenen Jahr nicht
gut aus für den deutschen Film auf der Leinwand. Spitzenreiter der deutschen
Top 10 war TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER – mit gerademal 2,39 Mio. Zuschauern. Zum
Vergleich: Spitzenplatz 2011 war KOKOWÄÄH mit 4,32 Mio.
Zusammengerechnet
brachten die erfolgreichsten zehn Filme hiesiger Produktion es 2012 auf
gerademal 11,7 Mio. Besucher. Das ist mehr als in 2010 (9,8 Mio.), aber
deutlich weniger als 2011 (15,4 Mio.) und im Superjahr 2009 (21,8 Mio.).
Die hohe
Zahl von 135,1 Mio. Eintrittskarten, die vergangenes Jahr gekauft wurden (2011:
129,6 Mio.; 2010: 126,6 Mio., 2009: 143,3 Mio.) mag zwar für die Kinobetreiber erfreulich
sein. Der Marktanteil deutscher Produktionen fiel mit 18,1 % (= 24 Mio.
Besucher) gegenüber 2011 (21,8 %) und 2009 (27,4 %) dagegen aber eher mau aus
(überrundete jedoch immerhin das Loser-Jahr 2010 mit seinen 20,9 Mio.
Eintritten bzw. 16,8 % MA).
Noch
trauriger sieht es aus, wenn man die (zumindest nominelle) Gesamtzahl der
deutschen Premieren mitberücksichtigt. Die hat nämlich 2012 gegenüber den
Vorgängerjahren einen neuen Höchststand erreicht: 220 deutsche (bei 551 gesamt –
also 39,92 %). Zum Vergleich: 2011 waren es 212 deutsche bei 532 Gesamtpremieren
(39,85 %), 2010 189 deutsche bei 507 insgesamt (37,28 %) und 2009 216 deutsche
bei zusammengenommen 513 Erstaufführungen (42,1 %).
In Sachen
künstlerischer und gesellschaftlicher Wertigkeit sagt das natürlich nichts aus.
Es deutet aber an, dass die Tendenz zur „Verpuffung“ von vor allen kleineren
Produktionen in den Kinos eher zunimmt, was wiederum in Qualitäts- und
Inhaltsdebatten nicht irrelevant sein kann. Sei es, weil am Publikum vorbei
gedreht wird, sei es, weil viele Filme für den interessierten Zuschauer
angesichts der Miniatur- und Speed-Dating-Starts, die einem Werk in Zeiten der
Massenabfertigung lediglich wenige Wochen – oder gar nur Tage – der allgemeinen
Leinwandpräsenz zugestehen, sich nicht etablieren und die Aufmerksamkeit generieren
können, die ihnen zustehen.
Die Zahlenübersicht
der FFA zum Jahr 2012 finden Sie HIER.
zyw
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